Der Preis zum Wissenschaftsbuch des Jahres wird vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgeschrieben und prämiert die besten deutschsprachigen, wissenschaftlich fundierten Sachbücher: das geeignete Gegengift also gegen Fake News und vorrangig emotionalisiert geführte Social Media-Debatten. Jetzt steht die von einer Fachjury ausgewählte Shortlist für das Wissenschaftsbuch 2020 fest – Ab sofort bis 7. Jänner können alle Interessierten per Publikumsvoting auf www.wissenschaftsbuch.at für ihre Favoriten abstimmen: Als Hauptpreis winkt das private Wissensdinner mit Autoren der ausgezeichneten Bücher!

Folgende Bücher stehen in vier Kategorien zur Wahl:

Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaft:

Julia Ebner: „Radikalisierungsmaschinen“ (Suhrkamp Nova)
Jill Lepore: „Diese Wahrheiten“ (C.H.Beck)
Margit Reiter: „Die Ehemaligen“ (Wallstein)
Martin Schürz: „Überreichtum“ (Campus)
Brigitte Ungar-Klein: „Schattenexistenz“ (Picus)

Naturwissenschaft/Technik:

Frauke Bagusche: „Das blaue Wunder“ (Ludwig)
Lewis Dartnell: „Ursprünge“ (Hanser Berlin)
Martin Grassberger: „Das leise Sterben“ (Residenz)
Friederike Otto: „Wütendes Wetter“ (Ullstein)
Alice Roberts: „Spiel des Lebens“ (wbg Theiss)

Medizin/Biologie:

Daniel M. Davis: „Heilen aus eigener Kraft“ (DVA)
Johannes Frasnelli: „Wir riechen besser als wir denken“ (Molden)
Hanns-Christian Gunga: „Am Tag zu heiß und nachts zu hell“ (Rowohlt)
Johannes Krause, Thomas Trappe: „Die Reise unserer Gene“ (Propyläen)
Sophie Seemann: „Verschwundene Krankheiten“ (Kulturverlag Kadmos)

Junior-Wissen:

Nicola Edwards, Lucy Cartwright: „Die Nacht ist voller Wunder“ (360 Grad)
Martin Jenkins, Tom Frost: „Seltene Tiere“ (Thienemann)
Bart Rossel, Medy Oberendorff: „Die wunderbare Welt der Insekten“ (Gerstenberg)
Kristina Scharmacher-Schreiber, Stephanie Marian: „Wie viel wärmer ist 1 Grad?“ (Beltz & Gelberg)
Lucia Zamolo: „Rot ist doch schön“ (Bohem Press)


Ab Mitte November ist im österreichischen Buchhandel und in vielen Büchereien auch ein Sonderheft zur Wahl mit ausführlichen Beschreibungen zu den nominierten Büchern und dem Stimmzettel zur Wahl erhältlich. Zusätzlich präsentieren zehn Büchereien in ganz Österreich in Ausstellungen alle Bücher der Shortlist.

Weitere Informationen unter www.wissenschaftsbuch.at