Füllen Sie die Antworten auf die 7 Fragen in die Maske oben waagrecht chronologisch ein, die farbigen Felder senkrecht ergeben das gesuchte Lösungswort. Alle richtigen Einsendungen bis 16. März 2020 nehmen an der Verlosung teil!

  • Frage 1: Unser gesuchter Autor ist nobel vergessen. Der Westen sah in ihm einen mystischen Heiligen, was er nicht war, noch sein wollte. Am Ende, nach vielen Prosa- und Lyrikarbeiten, entdeckte er die Malerei. Im Haus der Starrheit wohnte er nie.
  • Frage 2: Sein Namensvetter schwelgte im Klang, er selber, gekürt mit Max und Moritz, widmet sich großen Worten der Literatur, ob Musil, Proust oder Kafka, mit stillem Zeichenstift. Ironisch deklariert er sich digital zum Museum. Immer wieder fragt er: Was ist lustig?
  • Frage 3: Erst mit Anfang 60 begann unsere gesuchte Autorin aus dem winzigen Horsehay ihre erfolgreichste Buchserie mit einem Tonsur-Sherlock, da hatte sie schon 40 Jahre lang geschrieben. Der dritte Band bescherte ihr einen Silberdolch.
  • Frage 4: Ich bin nicht – ich bin James Larkin White. So der Erzähler im Roman aus sieben Heften mit Aufzeichnungen im Gefängnis plus Advokatennachwort. Dafür spricht der hier gesuchte Protagonist seltsam in der Gegenwartsform. Sein Autor wurde später politisch immer lauter.
  • Frage 5: Dass unsere gesuchte Autorin ein Sonntagskind sei, hätte in ihren ersten Lebensjahren im Trailer niemand gedacht, noch ein Rosenblatt gegeben. Später war sie mit 30 eine strahlende, von der Kamera verwöhnte Denkerin. Jüngst zeigte ein Biograf sie als permanent unsicher und liebesbedürftig.
  • Frage 6: Die militärische Karriere unseres gesuchten Autors bis zum General ist bei weitem nicht so bekannt wie sein berühmtestes Buch intriganter Liebesverstrickungen. Seit Erscheinen ein Bestseller, bot es zwei Jahrhunderte später abgründige Rollen für Glenn Close und John Malkovich.
  • Frage 7: Mit Augsburg verband unseren gesuchten Autor nur seine Wohnadresse. Im Ritz siedelte er eine einmalige Räuberpistole an und war, als letzte Lockerung, ab 1927 Literaturprivatier. Dichten war ihm Schwindeln, daher seine Vorliebe für Hochstapler, Dada, Tigerin und blauen Affen.

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Lösungshinweis:

Gesucht wird der Name eines Autors, der als Pastor im Jesusalter von 33 die Natur besang. Später wurde er ein bekannter Redner, Dichter und Philosoph und dachte über Lebensführung nach, Zivilisation und die Sklaverei, die er verdammte, weswegen er sich im Saturday Club engagierte.


Wir verlosen dreimal die Schmuckbox „Das große Buch der Manufakturen“ (Olaf Salié, Callwey Verlag)

„Das große Buch der Manufakturen“ führt ein in die wunderbare Warenwelt der handgefertigten Produkte, die sich der Nachhaltigkeit und Qualität, dem Sinn für Schönheit und der Tradition und Innovation gleichermaßen verpflichtet fühlen. Es ist das umfangreichste Nachschlagewerk der besten Manufakturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Kuratiert und ausgesucht wurden die knapp 300 Manufakturen aus dem Bereichen Möbel, Tischkultur, Körperpflege, Papeterie, Textilien und vielen weiteren Geschäftsfeldern von Olaf Salié in Zusammenarbeit mit der ZEIT.

Die Gewinne werden unter den Teilnehmer/innen verlost, die das richtige Lösungswort bis zum 16. März 2020 an redaktion@buchkultur.net gesendet haben.