Füllen Sie die Antworten auf die 7 Fragen in die Maske oben waagrecht chronologisch ein, die farbigen Felder senkrecht ergeben das gesuchte Lösungswort. Alle richtigen Einsendungen bis 20. Januar 2020 nehmen an der Verlosung teil!

  • Frage 1: Dass dieser Autor bald gewinnen würde, das können wohl nur Fremdsprachen-Panscher glauben. Dafür erlebt er 30 Jahre nach seinem Tod ein unerwartetes Comeback, zwischen Blues und Feuer und Flut, sexueller Identitätssuche und Harlem.
  • Frage 2: Dieser Herr war die letzte Erfindung dieses südlichen Autors, den zwar einiges mit Kuba, dafür mehr mit der Schlagermetropole San Remo und Italiens Autostadt verbindet. Am Ufer steht diese späte Figur und betrachtet Welle nach Welle. Er denkt auch seinen eigenen Tod, sein Urheber starb zu früh.
  • Frage 3: Dass er gut mit Frauen konnte, dürfte niemand behaupten. Der Dampfschiffkommissionärssohn wollte einst Scharfschütze werden. Später zündete er Stücke auf Bühnen ab. Wahn, Krisen, Neurosen waren sein Thema, auch Okkultes. Dafür wurden nach ihm ein Ortsteil benannt und ein Turm.
  • Frage 4: Schubert kam zwar nie in diese Stadt im Westen, die ihn singt. Dafür ist es durch ein enorm produktives Ehepaar – sie behauptete früh, im Schnee geboren zu sein – auf die literarische Landkarte genagelt worden. Als Maramba erschien von beiden eine posthume Liebes- und Dankesgabe.
  • Frage 5: 50 Jahre brauchte das bekannteste Werk dieses Autors, um als ungekürzte Endlospapierrolle und fließender Textstrom ediert zu werden. Da zeigte sich, dass das Spontane und Ungekünstelte ebenso harte Arbeit war, wie der Drive des Unterwegsseins.
  • Frage 6: Mit einem Telegramm setzte dieser Zerfalls-Roman ein. Erzählen, um das Beschriebene auszulöschen, war die Grundkomposition. Und das Unterrichten des gesuchten römischen Studenten. Dieses letzte große Werk war eine Art Summa des Lebenstheaters, eines Beleidigungs- und Herabsetzungsspiels.
  • Frage 7: Die ersten Bücher unseres gesuchten Autors stammten von Oscar. Später folgten Molkerei, Akten und Schreibarbeiten. Dann ein Ackermann, ein Orangen-Friedhof, Indien und Wetterhähne des Glücks, schließlich geigte er dem Vater heim und legte sich ins Zeug für eine Bibliothek.

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Lösungshinweis:

Gesucht wird der Name eines Autors, über dessen ausgefallenen Vornamen sich schon Hilde Spiel weidlich amüsierte. Andere riefen ihn „Heimchen“. Unfreiwillig sammelte er Erfahrungen in Russland, freiwillig mit samtigen Peitschen. Umso größer waren seine Romane. Anfangs besang er noch Gassen und Landschaften, später dicke Damen und Paukenschlögeltherapien. Untereinander angeordnet, ergibt sich aus den Lösungsworten sein Name.


Wir verlosen dreimal die Schmuckbox „Orchideen. Schätze aus den Archiven der Royal Botanic Gardens, Kew“ (Lauren Gardiner, Phillip Cribb, Haupt Verlag)

Außergewöhnlich schön und unglaublich abwechslungsreich – die Orchidee fasziniert seit der Antike und gilt vielen als Königin der Blumen. Die Sammlung in den Royal Botanic Gardens, Kew, ist die älteste noch existierende Orchideen-Sammlung der Welt. Für diese Schmuckbox wurden 40 Orchideenarten der ganzen Welt ausgewählt – von extravagant und bunt bis unauffällig und subtil, von vertraut bis fremdartig –, um ihre spannenden Geschichten zu erzählen. Neben dem Buch enthält sie 40 separate Drucke, die herausgenommen und gerahmt werden können.

Die Gewinne werden unter den Teilnehmer/innen verlost, die das richtige Lösungswort bis zum 20. Januar 2020 an redaktion@buchkultur.net gesendet haben.